Weil Deutschlands Familien uns brauchen!

Familie effektiv fördern

statt Geld wirkungslos verpulvern.

Deutschlands Familienpolitik ist verwirrend, intransparent und für viele Bürgerinnen und Bürger nicht nachvollziehbar.

Den Milliardenausgaben für die Familienförderung steht ein bürokratischer Förderwust gegenüber, den nur wenige durchschauen. Viele Leistungen, Verrechnungen und Freibeträge sollen das Lebensmodell Familie wieder attraktiver machen. Dennoch: Ein Anstieg der Geburtenrate in Deutschland ist nicht zu verzeichnen. Nicht einmal mehr die Hälfte der Einwohner Deutschlands leben heute noch in einer Familie.
 
Wir fordern: Die kinderfreundliche Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Fakt ist:

In den meisten Familien müssen heute beide Eltern einem Beruf nachgehen, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Familienbilder und -konstellationen haben sich geändert. Familie heute ist weniger Idylle, sondern vielmehr harte Arbeit.

Die Deutsche Kinderhilfe verlangt von Deutschlands Familienpolitik endlich angemessene Reaktionen und den wirklichen Einsatz für unsere Kinder und Familien.

Wir fordern:

  • Effektive Unterstützung zur Verbesserung der wirtschaftlichen Situation von Familien und für mehr Chancengleichheit.
  • Echte Wahlfreiheit für ein familienfreundlicheres Deutschland.
  • Die kinderfreundliche Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
  • Familienförderung und Familienpolitik, die sozial gerecht sind und Kinder in den Fokus stellen.
  • Eine familienbewusste Arbeitskultur, in der auf die Bedürfnisse beider Elternteile Rücksicht genommen wird.

Kampagne:

line900.gif

Tagung "Deutschland - wie arm sind deine Kinder?"

kf2_tagung kinderarmut.jpgNahezu drei Millionen Kinder und Jugendliche leben in Deutschland in Armut. Kinderarmut wirkt sich negativ auf die Entwicklung von Kindern aus und beeinflusst ihre gesamte Zukunft.

Vor diesem Hintergrund veranstaltet die Deutsche Kinderhilfe unter dem Titel „Deutschland – wie arm sind deine Kinder?“ in Kooperation mit der Evangelischen Akademie Hofgeismar  am 20. November 2017 eine Tagung, die das Ziel verfolgt, einen Beitrag zur Bekämpfung der Kinderarmut zu leisten und Kindern ein gesundes und erfülltes Aufwachsen zu ermöglichen. Schwerpunktmäßig wird auf der Tagung erörtert, welche Ursachen und Folgen Kinderarmut hat, welche Rahmenbedingungen notwendig sind, um Kinderarmut wirksam zu bekämpfen und welche Rolle hierbei der Politik und der Gesellschaft zukommt.

Wir würden uns freuen, Sie auf unserer Tagung im Haus der Bundespressekonferenz in Berlin zu begrüßen. Informationen zu den Anmeldemodalitäten und das Tagungsprogramm können Sie unserem Tagungsflyer entnehmen.

download-kl.gifHier können Sie unseren Tagungsflyer herunterladen.  

Kooperationspartner:

line900.gif

Evangelische Akademie Hofgeismar logo_ev. akademie hofgeismar.jpg
www.akademie-hofgeismar.de

Sponsoren:

line900.gif


Evangelische Bank logo_ev. bank.jpg



B.Braun Melsungen AG  logo_b.braun melsungen ag.jpg


Kindervertreter:

line900.gif

Carolina Nowak
| Politologin B.A., Projektmanagerin| E-Mail: nowak@kindervertreter.de

Kampagne:

line900.gif

Expertenberatung zum Thema Familienbezogene Leistungen

kf2_expertenberatung familienleistungen.jpgIn Deutschland werden viele Menschen von den familienpolitischen Leistungen erreicht. Nicht selten ist jedoch die Vielzahl der Regelungen und Anrechnungsmodalitäten für sie nicht nachvollziehbar.  

Am 15. Mai, dem Internationalen Tag der Familie, bieten wir aus diesem Grund gemeinsam mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend eine Beratung rund um das Thema „Familienbezogene Leistungen“ an. An diesem Tag können Sie sich mit Ihren Fragen direkt per E-Mail an expertenberatung@kindervertreter.de wenden, die Ihnen im Lauf der Woche von den Expertinnen und Experten des Service-Teams im Bundesfamilienministerium beantwortet werden.


Kooperationspartner:

line900.gif

Service-Team im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Kindervertreter:

line900.gif

Carolina Nowak
| Politologin B.A., Projektmanagerin| E-Mail: nowak@kindervertreter.de

Kampagne:

line900.gif

Alleinerziehende fördern - Kinderarmut senken

kf2_alleinerziehende fördern - kinderarmut senken.jpgBei insgesamt 8,1 Millionen Familien mit minderjährigen Kindern, sind die 1,6 Millionen Alleinerziehenden längst keine Randerscheinung mehr in Deutschland. Aber gerade Alleinerziehende und ihre Kinder sind besonders stark von Armut betroffen. Dabei gilt materielle Armut als zentraler Risikofaktor für ein gutes Aufwachsen von Kindern.

Um die rechtlichen und familienpolitischen Rahmenbedingungen für Einelternfamilien zu verbessern und einen Beitrag zur Bekämpfung der Kinderarmut zu leisten, veranstaltete die Deutsche Kinderhilfe am 17. November 2016 einen Runden Tisch zur Förderung Alleinerziehender und ihrer Kinder. Dabei wurden mit Vertreterinnen verschiedener Verbände und Organisationen, wie dem Verband alleinerziehender Mütter und Väter, der SelbstHilfeInitiative Alleinerziehender, dem Deutschen Juristinnenbund, dem Deutschen Frauenrat, dem Zukunftsforum Familie und der Bundesagentur für Arbeit, Lösungsansätze und konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Lebenssituation Alleinerziehender und ihrer Kinder diskutiert.

Mit der Ausweitung des Unterhaltsvorschusses, die die Bundesregierung am 16. November 2016 auf den Weg gebracht hat, wurde ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung unternommen. Es besteht jedoch nach wie vor enormer Handlungsbedarf, um Einelternfamilien stärker zu unterstützen.

Als Ergebnis unseres Runden Tisches wird ein gemeinsames Forderungspapier ausgearbeitet, das die Politik dazu bewegen soll, die Belange von Alleinerziehenden und ihren Kindern stärker in den Fokus zu nehmen. Das gemeinsame Forderungspapier können Sie in Kürze hier einsehen.

Kindervertreter:

line900.gif

Carolina Nowak
| Politologin B.A., Projektmanagerin| E-Mail: nowak@kindervertreter.de

Kampagne:

line900.gif

Wegweiser für Bildung und Teilhabe in Mecklenburg-Vorpommern

Mecklenburgdeckblatt broschüre.jpg-Vorpommern zählt zu den Bundesländern mit der höchsten Kinderarmutsquote. 61.000 Kinder und Jugendliche haben hier einen Anspruch auf finanzielle Unterstützung aus dem Bildungs- und Teilhabepaket, das einkommensschwachen Familien die Übernahme der Kosten für beispielsweise eine Lernhilfe, eine Klassenfahrt oder eine Mitgliedschaft in einem Sportverein ermöglicht. Leider kennen viele Eltern die Leistungen des Bildungs- und Teilhabepakets nicht oder sind von dem bürokratischen Aufwand abgeschreckt.

Aus diesem Grund hat das „Netzwerk gegen Kinderarmut in Mecklenburg-Vorpommern“ die Broschüre „Wegweiser für Bildung und Teilhabe in Mecklenburg-Vorpommern“ herausgegeben. In dem überparteilichen Netzwerk engagieren sich neben unserem Vorstandsvorsitzenden, Rainer Becker, Vertreter des Deutschen Kinderschutzbunds Schwerin, des Landesjugendrings, des Landessportbunds, der Volkssolidarität, des Schweriner Stadtjugendrings und der LINKEN. Die Broschüre richtet sich an Eltern, Kinder und Jugendliche und informiert sie über die verschiedenen Möglichkeiten und zuständigen Leistungsstellen des Bildungs- und Teilhabepakets. Auf diese Weise trägt das Netzwerk gegen Kinderarmut in Mecklenburg-Vorpommern dazu bei, die Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket bekannter und das Verfahren transparenter zu machen.

www.raus-bist-du.de

 download-kl.gifDie Broschüre „Wegweiser für Bildung und Teilhabe in Mecklenburg-Vorpommern“ steht hier für Sie zum Download bereit.

Kindervertreter:

line900.gif

Rainer Becker |
Vorstandsvorsitzender| E-Mail: becker@kindervertreter.de

Kampagne:

line900.gif

Deutsche Gesellschaft für DemographieGenerationengerechtigkeit –
Mitwirkung bei der Deutschen Gesellschaft für Demographie

Wie werden Beziehungen zwischen den Generationen in Zukunft aussehen? Welche Auswirkungen haben Rentenlücke, zunehmende Kinderlosigkeit und die steigende Lebenserwartung auf das Miteinander der Generationen? Welche Möglichkeiten gibt es, den demografischen Wandel als Chance zu begreifen? Diese und ähnliche Fragen beschäftigen auch die Deutsche Kinderhilfe intensiv.

Unser Ziel:

ein Miteinander der Generationen, das allen Kindern optimale Zukunftschancen schenkt und bestmögliche Rahmenbedingungen für die Familiengründung bietet. Deshalb sind wir Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Demographie (DGD). Im wechselseitigen Austausch arbeiten wir an zukunftsfähigen Lösungen, die wir mit der Politik und in der Gesellschaft diskutieren.

line900.gif

Deutsche Gesellschaft für Demographie www.demographie-online.de

download-kl.gifDownload PDF zur Veranstaltung "Rostocker Streitgespräche"

Kampagne:

line900.gif

Betreuungsgeld – Gute Idee, schlechte Umsetzung?

Was viele Kritiker, auch die Deutsche Kinderhilfe, schon seit Langem befürchtet und angemahnt haben, wurde kürzlich durch eine vom Forschungsverbund der TU Dortmund und des Deutschen Jugendinstitutes veröffentlichten Studie bestätigt: vor allem Eltern, deren Kindern der Besuch einer KiTa speziell zugutekäme, sei es aufgrund eines Migrationshintergrundes oder der Zugehörigkeit zu sogenannten bildungsfernen Schichten, nehmen lieber das Betreuungsgeld in Anspruch als einen Betreuungsplatz. Zusätzlich erlauben bereits vorausgefüllte Anträge, die Eltern in Bayern zugesandt werden, nur bedingt den Anschein einer wirklich unbeeinflussten Wahl. Diese Anträge werden ausschließlich für das Betreuungsgeld verschickt, nicht aber für beispielsweise KiTa-Plätze. Da ist es nicht verwunderlich, dass laut Statistischem Bundesamt (vom 10.06.2014, Zahlen des 1.Quartals 2014) im Bundesvergleich die meisten Anträge in Bayern gestellt und genehmigt wurden.

Die Deutsche Kinderhilfe sieht dieses Vorgehen als sehr kritisch an und setzt sich für echte Wahlfreiheit ohne Manipulation und die Unterstützung bei der Stellung ALLER Anträge ein. Aus diesem Grund stehen wir im angeregten Austausch mit Politiker/-innen auf Bundes- und Landesebene, ebenso wie mit einschlägigen Institutionen, um eine gerechtere Verteilung von Sozialleistungen zu erreichen. Im Zuge dessen konnten wir mit einer Landtagsabgeordneten eine Parlamentarische Anfrage an die Bayerische Landesregierung anregen, die das Thema der vorausgefüllten Anträge und der damit verbundenen Ungleichheiten hinterfragt.

Die von der Bundesregierung veranschlagten Geldmittel in Millionenhöhe wären, unter Berücksichtigung der Chancengleichheit aller Kinder, zudem unserer Meinung nach besser in den KiTa-Ausbau zu investieren, um den von Familienministerin Schwesig (SPD) angestrebten qualitativen Ausbau der KiTas voranzutreiben.

line900.gif

Mehr erfahren Sie unter: www.kindervertreter.de/de/news_presse/blog

Kindervertreter:

line900.gif

Carolina Nowak | Politologin B.A., Projektmanagerin| E-Mail: nowak@kindervertreter.de